A7 Architekten

Projekte · Schulbau

Generalsanierung Mittelschule mit Turnhalle Germaringen

BauherrGemeinde Germaringen
FertigstellungApril 2021
Nutzfläche5.140 m²
Investition14.700.000 €

In Germaringen haben wir die Generalsanierung der Mittelschule und der Zweifach-Sporthalle sowie die Integration einer neuen Mensa erfolgreich realisiert. Nach dem Rückbau auf den Rohbauzustand ordneten wir das Raumprogramm funktional neu: Das Untergeschoss beherbergt nun moderne Lernküchen und Werkräume mit ebenerdigem Zugang in den Pausenhof und idealer Belichtung durch die großen Fenster. Das Dachgeschoss wurde zur Hälfte für den offenen Ganztag, zwei IT-Räume und einen Kunstsaal ausgebaut. In der verbleibenden Dachhälfte befindet sich die neue Technikzentrale mit dem Lüftungsgerät.

Die Sanierung der kompletten Gebäudehülle erfolgte mit Passivhauskomponenten. Hierzu wurden die schweren Sichtbeton-Fassadenelemente des Bestands einzeln abgenommen, die tragenden Betonfertigteilkonsolen zurückgeschnitten und ein hochwärmedämmendes, vorgefertigtes Holzbausystem (TES Energy Fassade) montiert.

Ein besonderes Plus an Aufenthaltsqualität im Inneren generierten wir durch den Einbau von Oberlichtern in den Flurwänden, wodurch die Flure nun über eine angenehme, natürliche Belichtung verfügen. Brandschutz, TGA (Lüftung, Sanitär, Heizung, Elektro) sowie die Barrierefreiheit nach DIN 18040 (Einbau eines behindertengerechten Aufzugs) wurden komplett erneuert.

Die Umsetzung erfolgte zeitlich versetzt. Die Sanierung des Schulgebäudes wurde vor den Arbeiten an der Sporthalle weitestgehend abgeschlossen. Um den laufenden Schulbetrieb während der Sanierung uneingeschränkt aufrechtzuerhalten, betreuten wir vorab den Umbau einer benachbarten, ehemaligen Schreinerwerkstatt als Interimsquartier. Die Sporthalle selbst blieb während der gesamten Schulsanierung zunächst voll in Betrieb. Durch schwierige konjunkturelle Bedingungen wurde es nötig die VOB-Ausschreibungen teils mehrfach durchzuführen und viele Gewerke in einzelne Kleingewerke aufzuteilen. Letztendlich mussten fast 60 Einzelgewerken (KG 300) koordiniert werden.

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