BauherrGemeinde Pfronten | FertigstellungJuli 2025 |
Nutzfläche3.140 m² | Investition20.125.000 € |
Mit der Generalsanierung und Aufstockung der Mittelschule Pfronten im Passivhausstandard haben wir ein zukunftsweisendes Vorbild für nachhaltiges Bauen im Bestand realisiert. Das Projekt wurde von der Bayerischen Architektenkammer mit dem begehrten Prädikat „KlimaKulturKompetenz“ in den Bereichen Energieeffizienz und Barrierefreiheit ausgezeichnet.
Ein Schwerpunkt der Planungsaufgabe lag auf der Neukonzeption des Raumprogramms hin zu einem offenen Lernkonzept für zeitgemäße pädagogische Ansätze. Während des laufenden Schulbetriebs wurde das Bestandsgebäude in mehreren Bauabschnitten komplett entkernt und schadstoffsaniert. Die anspruchsvolle Gebäudehülle sowie die Aufstockung wurden mittels vorgefertigter TES-Energy-Fassade Systemelemente in Holzbauweise umgesetzt.
Zusätzlich integrierten wir im Bauprozess eine externe Musikschule. Neben der Barrierefreiheit nach DIN 18040 (bestätigt durch unsere Fachplanerin) zeichnet sich das Gebäude durch einen Low-Tec-Ansatz mit zentraler Lüftungstechnik aus. Als vom Architekturbüro komplett abgewickeltes, FAG-gefördertes Projekt koordinierten wir den gesamten integralen Planungsprozess sowie das komplexe Vergabeverfahren nach VOB/A.
„Ein Vorreiter in Energieeffizienz und Barrierefreiheit, ein Paradebeispiel für zukunftsweisende Bildungsarchitektur.“
Alexander Müller · a7.architekten